8 Strategien für mehr Kunden von Deiner Coaching-Website

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Durch das Internet fluten neue Coaches den Markt. Das hat einen Grund: Online Marketing ist für Coaches eine riesige Chance. Aber Du hast dadurch auch mehr Konkurrenz.

Wahrscheinlich kennst Du einige vielversprechende Marketing-Strategien für Coaches. Aber funktionieren sie auch für Dich? In diesem Artikel erfährst Du, wie Du online mehr Coaching-Kunden gewinnst und welche Tools Dir dabei helfen.

 

Definiere Deine Zielgruppe

“Ein Produkt für jeden erreicht niemanden.”

– Seth Godin

Generelles Coaching klingt erstmal gut, schließlich braucht ja jeder bei irgendetwas Hilfe. Und Deine potentiellen Kunden sind dadurch praktisch unbegrenzt. Aber leider verdünnt Du Deine Botschaft, wenn Du Coaching für alles und jeden anbietest. Content und Marketing für alle spricht niemanden an und bringt keine Kunden.

Jetzt mal das Gegenteil: Wenn Du Coaching für Geschäftsführer in Niederbayern anbietest, dann fühlt sich Deine Zielgruppe angesprochen. Je kleiner Deine Zielgruppe, desto direkter kannst Du sie mit gezieltem Marketing ansprechen.

 

Investiere in Deine Website

Ohne Internetseite existierst Du quasi nicht als Coach. Eine gute Website bringt Dir regelmäßig neue Kunden und Interessenten. Außerdem gewinnst Du mit professionellem Design schnell Vertrauen und kannst neue Marketing-Strategien schnell testen.

Aber eine Website ist Fluch und Segen zugleich: Eine schlechte Seite schadet Deinem Image. Lasse Deine Website also nicht altbacken aussehen. Stelle auch sicher, dass auf Deiner Website alles funktioniert (Knöpfe, Links, etc.). Außerdem muss Deine Website auf Mobilgeräten gut aussehen.

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Überladene Websites

Einer der größten Design-Fehler ist zu wenig Leerraum. Du kannst die besten Texte haben–wenn niemand sie liest, hast Du nichts davon. Gönne den Augen Deiner Leser eine Pause.

 

Fotos

Es gibt Millionen kostenlose Stock Fotos. Aber wenn Deine Website aufs Bild genau aussieht wie die Deiner Konkurrenz, wieso sollte ein Kunde gerade mit Dir arbeiten? Natürlich kannst Du ein paar kostenlose Stock Fotos benutzen. Aber die besten Fotos kommen immer noch vom Fotografen. Wenn Du keinen Fotografen beauftragen möchtest, kannst Du bessere Stock Fotos kaufen und so aus der Masse der Coaches herausstechen.

 

CTAs (Handlungsaufforderungen)

Knöpfe und Links zur Buchung/dem Kontaktformular sind unabdingbare Elemente einer guten Coaching Website. Wenn der Besucher den nächsten Schritt nicht kennt, wie kann er ihn gehen? Calls to Action entscheiden darüber, ob Du Kunden gewinnst oder sich Besucher auf Deiner Website verirren.

Auch wenn Knöpfe vergleichsweise klein sind, solltest Du Dir trotzdem Mühe geben. Gute CTA-Knöpfe und Texte sind essentiell für eine höhere Conversion Rate.

 

Kontaktformulare 

Auch mit einem guten Kontaktformular steigerst Du die Chance, dass aus Besuchern Kunden werden. Hierbei die wichtigste Regel: Frage nur nach den Infos, die Du wirklich brauchst. Neben einfachem Ausfüllen ist auch intuitives Design wichtig, wenn Leute Dein Formular ausfüllen sollen.

 

Investiere in SEO

SEO ist eine der besten Traffic Quellen für Coaches. Das große Problem dabei: Es scheint kompliziert und die Menge der Artikel, Bücher und Kurse darüber verwirrt Anfänger. Aber gib nicht auf: Es gibt einfache SEO Strategien, die Du ohne Agentur oder Berater umsetzen kannst.

Eine gute Quelle für Anfänger ist Brian Deans Blog Backlinko. Dort erfährst Du, wie Du mit SEO Besucher Google auf Deine Coaching-Website bekommst. 

Falls Du Dich doch für einen Dienstleister entscheidest: Lies so viel wie möglich über SEO, damit Du nicht tausende Euro für 5-minütige Optimierungen bezahlst.

Das höchste Ziel im SEO ist es, ganz oben in Googles Suchergebnissen aufzutauchen. Dazu brauchst Du viel Können und Glück (Dieses Thema behandeln wir in Zukunft auf dem Blog). Aber mit diesen 3 Tipps wirst Du schon Verbesserungen sehen:

  1. Liefere in Deinem Content wertvolle Informationen.
  2. Gib Antwort auf die wichtigsten Fragen am Anfang Deines Contents.
  3. Erzähle die wichtigsten Inhalte zuerst und weniger wichtige Inhalte später.

 

Mache mit Social Proof mehr Besucher zu Kunden

Glückliche Kunden bringen Dir nicht nur Geld. Sie sind auch die beste Werbung, die Du haben kannst. Teile die Erfahrungen Deiner Kunden auf Deiner Website. Das überzeugt Website-Besucher, Dir auch zu vertrauen. Durch das Vertrauen gewinnst Du wiederum mehr Kundenanfragen. Das nennt man Social Proof.

Bekannte Arten von Social Proof sind Testimonials, Kundenbewertungen, Conversion Pop-Ups, Besucherzähler, Social-Media Zähler und mehr. Das Prinzip bleibt gleich: Erreiche neue Kunden mit den Erfahrungen Deiner Bestandskunden.

Obwohl Social Proof seit Urzeiten im menschlichen Hirn verankert ist, modernisieren Tools wie Trust für Dich die Umsetzung. 

Testimonials sind für Dich als Coach am nützlichsten. Während Bewertungen die Verkäufe einzelner Produkte ankurbeln, schaffen Testimonials mehr Vertrauen für Dich als Coach. Frage also alle zufriedenen Kunden nach einem Testimonial. Hole Dir dabei auch die Berechtigung zur Veröffentlichung ein.

Noch besser sind Video-Testimonials. Diese erwecken noch mehr Vertrauen (da sie schwierig zu fälschen sind) und sind einfacher zu konsumieren. Allerdings bedeuten sie auch mehr Arbeit für Dich und Deine Kunden. Nutze deshalb ein Tool wie Trust, um den Prozess zu automatisieren. 

 

Investiere in Content Marketing

Content Marketing ist ähnlich wie SEO: Viele wissen, wie’s geht, jeder will’s Dir beibringen und kaum jemand kann messbare Ergebnisse vorzeigen. Auch über Content Marketing gibt es ohne Ende Artikel, Bücher und Kurse. Wichtig ist aber eins: Content Marketing funktioniert auch für Coaches und kann messbare Ergebnisse bringen.

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Auch hier ist wichtig: Lerne die Grundlagen. Selbst, wenn jemand anders Deinen Content schreibt und promotet, solltest Du Dich ein wenig auskennen. So erkennst Du echte Qualität in Dienstleistern. Auch wenn Du mit Artikeln keine Coaching-Kunden gewinnen möchtest, solltest Du trotzdem bloggen. Selbst mit einem Artikel monatlich bringst Du Dein Content-Marketing weiter.

 

Diese Gratis-Tools helfen Dir

Investments in Online Marketing lohnen sich. Aber es gibt auch viele teure Softwares, die Dir keine Ergebnisse bringen. Gerade am Anfang lohnt es sich deshalb, mit kostenlosen Tools anzufangen. 

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Die besten Gratis-Tools kommen von Google. Am wichtigsten ist Google Analytics. Damit siehst Du, wie viele Besucher Du bekommst, was sie auf Deiner Seite tun und welche Deiner Seiten zu Klicks führen.

Als nächstes kommt der Google Keyword Planner. Dort siehst Du, wie oft nach bestimmten Keywords zu Deiner Dienstleistung gesucht wird. Er ist außerdem das beste Keyword-Recherche-Tool, wenn Du nicht zu Premium-Lösungen wie Ahrefs oder SEMRush greifen möchtest.

Mit Google Optimize kannst Du Seiten gegeneinander testen. In Split-Tests findest Du heraus, welche Deiner Seiten konvertieren. So kannst Du sie optimieren und mehr Coaching-Kunden gewinnen. 

 

Bessere Texte

Im Marketing geht’s darum, etwas zu verkaufen. Und um zu verkaufen, musst Du erst überzeugen. Nichts ist so überzeugend wie Worte. 

Die Texte auf Deiner Website beeinflussen, ob jemand das Kontaktformular ausfüllt oder Deine Seite verlässt. Das Problem: Die meisten Coaches sind keine großartigen Texter – und müssen es auch nicht sein. 

Deine Texte beeinflussen aber alles vom CTA bis hin zu Deiner “Über mich” Seite. Mache hier alles richtig und Deine Zahlen schießen in die Höhe. Wenn Du zu viele Fehler im Text machst, bleibt niemand auf Deiner Seite.

Für bessere Texte musst Du Dich erstmal informieren. Schaue Dir zum Beispiel mal die Inhalte von Copyblogger an. 

Wenn Du mit dem Schreiben loslegst, denke vor allem an den Vorteil des Kunden. Du und Dein Unternehmen sind weniger wichtig. Schaue Dir auch die Konkurrenz an und finde heraus, wie Deine Zielgruppe über ihre Probleme spricht. Eine großartige Quelle dafür ist Reddit. 

Wenn Deine Texte live sind, nutze Google Optimize um sie zu testen. Außerdem kannst Du auch auf Websites wie UserTesting echte Menschen beauftragen, Deine Seite zu testen und ihre Meinung dazu abzugeben. 

Deine Texte sollten leicht zu überfliegen sein. Die Wenigsten lesen alle Texte auf einer Website. Eine klare Struktur schaffst Du so: 

  • Nutze Zwischenüberschriften mit den wichtigsten Keywords
  • Nutze Stichpunkte
  • Mache Listen
  • Baue Bilder ein
  • Behalte Leerraum

 

Email-Marketing

Nicht jeder kann per Email verkaufen. Aber jeder Coach sollte Email-Marketing in seinem Unternehmen nutzen. Als Marketing-Channel bringt Email Unternehmen nämlich einen Return von über 40€ pro ausgegebenen Euro. Aber: Jeder kann Zutaten kaufen, aber nicht jeder kann kochen. Und nicht jeder, der Emails schreiben kann, kann auch per Email verkaufen.

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Zunächst brauchst Du dafür die Emails Deiner Interessenten. Auf vielen Coaching-Websites heutzutage findest Du ein Pop-Up oder anderes Formular, mit dem Du Dich zum Newsletter und für ein Freebie anmelden kannst. Ob Du nun ein PDF, Video oder gar nichts für die Anmeldung anbietest – sammle Email-Adressen.

Sobald Du Adressen hast, solltest Du erste Emails versenden. Dazu brauchst Du eine Email-Marketing Software. Für Anfänger ist MailChimp gut geeignet, weil es eine kostenlose Version bietet. 

Nach einer Willkommens-Email für neue Abonnenten empfiehlt sich eine Email-Serie, die neue Adressen automatisiert erhalten. Aber es gibt noch mehr Email-Marketing Ideen für Coaches. Vernachlässige Deine Liste nie. Eine Email-Liste ist eins der einfachsten Werkzeuge für mehr Buchungen und Verkäufe für Coaches.

 

Zum Abschluss

Du kannst mit vielen Methoden mehr Coaching-Kunden gewinnen. Strategien sind quasi unendlich. Du kannst diesen Artikel als Startpunkt nehmen und mit einer Strategie anfangen. Wichtig: Lerne immer weiter und gib nicht auf, wenn mal was nicht funktioniert. Du kannst Deine Verkäufe auch mit wenigen Strategien vervielfachen. 

Hier nochmal die Tipps im Überblick: 

  1. Definiere Deine Zielgruppe
  2. Investiere in Deine Website
  3. Investiere in SEO
  4. Nutze Social Proof für mehr Conversions
  5. Investiere in Content Marketing
  6. Nutze kostenlose Software
  7. Schreibe bessere Texte
  8. Betreibe Email-Marketing

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