Wie du aus deinem Coaching gewinnbringende Produkte machst

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Einer der größten Erfolge für Coaches ist passives Einkommen. Aber das erfordert viel Arbeit, Erfahrung und Kenntnis. Denn Coaching ist eine sehr persönliche Dienstleistung, in der du normalerweise viel Zeit mit jedem Kunden verbringst. Trotzdem kannst du auch als Coach passives Einkommen generieren.

Die beste Methode dafür ist, dein Coaching in Produkte zu verwandeln, die deine Kunden coachen. Das können zum Beispiel Webinare, eBooks, Arbeitsblätter, Kurse usw. sein. Wenn sich so ein Angebot erstmal selbst verkauft, musst du nicht mit jedem Kunden viel Zeit aufwenden. Dadurch gewinnst du Zeit, in der du dein Business weiterentwickeln kannst und dich deinen Coaching-Klienten noch intensiver widmen kannst.

In diesem Artikel findest du heraus, wie du dir genau so ein passives Einkommen aufbaust.

 

Bevor du anfängst

Vielleicht fragst du dich, ob es überhaupt eine gute Idee ist, aus deinem Coaching Produkte zu machen. Aber wenn du das tust, sparst du viel Zeit. Anstatt ausschließlich individuelles Coaching anzubieten, kannst du potenziellen Kunden einfach ein Produkt anbieten. So kannst du dich auf bessere Klienten konzentrieren, dein Coaching an sich weiterentwickeln oder eine neue Zielgruppe erschließen.

Mit einem erfolgreichen Produkt musst du auch nicht ständig neue Kunden gewinnen. Du kannst dich wirklich auf dein Business konzentrieren und es wachsen lassen, ohne den ganzen Tag mit Vertrieb beschäftigt zu sein.

 

Schritt 1: Finde die richtige Zielgruppe

Wahrscheinlich hast du eine Reihe verschiedener Kunden, auch wenn du dir eine Nische ausgesucht hast. Natürlich könntest du einen allgemeinen Coaching-Kurs für alle erstellen, aber das ist eine schlechte Idee. Je spezifischer deine Zielgruppe und dein Produkt, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass es sich gut verkauft. Beispielsweise sind Unternehmer wahrscheinlich eher daran interessiert, wie man ein kleines Unternehmen erfolgreich leitet.

Natürlich lohnt es sich, mehrere Zielgruppen anzusprechen, aber das solltest du mit verschiedenen Produkten tun. Mit einer spezifischen Zielgruppe im Hinterkopf ist es auch viel einfacher, ein Produkt zu konzipieren und erstellen.

Wenn du ein Produkt konzipierst, schreibe zehn Namen auf, die in das Profil deines idealen Kunden passen. Diesen Leuten solltest du dein Produkt schicken, wenn es fertig ist, um Feedback zu erhalten. Du kannst deinen Kurs natürlich immer noch verändern, aber Feedback ist unabdingbar, bevor du deinen Kurs veröffentlichst.

 

Schritt 2: Schreibe all deine Dienstleistungen auf

Um aus deinem Coaching ein Produkt zu machen, musst du erstmal wissen, was du genau anbietest. Überlege dir, was du den zehn Kunden aus dem letzten Schritt anbieten könntest. Das könnte bedeuten:

   1:1 Coaching

–   Gruppencoaching

    Karrierecoaching

    High Performance Coaching

  Videos und Webinare webinars

   WhatsApp, Email oder Telefoncoaching

–    Arbeitsblätter, Vorlagen, Checkliste, eBooks und andere text-getriebene Medien

Natürlich wirst du nicht alles in einem Produkt vereinen, aber dir das alles zu verdeutlichen, ist viel wert. Dadurch gewinnst du Klarheit darüber, für wen du welche Produkte erstellen könntest.

 

Schritt 3: Erstelle nicht nur ein Produkt

Es gibt verschiedene Arten von Kunden. Auch mit klarem Fokus auf eine Nische kannst du mehrere Produkte für deine Kunden erstellen.

Wenn du dir beliebte Kurse anschaust, fällt dir wahrscheinlich auf, dass viele Coaches verschiedene Versionen des gleichen Produkts anbieten. Du könntest zum Beispiel drei Versionen anbieten:

  1. Ein aufgenommener Kurs/Webinar mit weiteren Materialien
  2. Gruppencoaching
  3. Privates VIP Coaching (1:1)

Diese Struktur hat mehrere Vorteile. Erstens kannst du die Kunden der ersten Version “upsellen”, ihnen also nach dem Kurs z.B. das Gruppencoaching anbieten. Außerdem müssen deine Kunden damit genau überlegen, was für Coaching sie brauchen.

 

Schritt 4: Überlege dir einen guten Preis für dein Coaching Produkt

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Das ist vielleicht der wichtigste Aspekt für dein neues Produkt. Bei konventionellem Coaching verkaufst du deine Zeit als Coach mit einem einfachen Stundensatz. Deine Zeit ist begrenzt. Das versteht auch der Kunde. Deswegen ist es verständlich, dass du dafür hohe Preise verlangst.

Aber viele Kunden bezahlen ungern hohe Preise für Coaching Produkte, wenn sie keine persönliche Aufmerksamkeit bekommen. Sie bezahlen nicht für deine Zeit, sondern für dein Wissen das finden einige schwierig zu akzeptieren.

Deswegen musst du dir die Preise deiner Coachingprodukte gut überlegen. Am wichtigsten ist, welchen Mehrwert die Kunden durch dein Produkt erhalten. Wie verändert sich das persönliche und professionelle Leben deiner Kunden, wenn sie dein Produkt kaufen? Auch wenn du keine Zeit mehr anbietest, können deine Produkte trotzdem Mehrwert bieten.

Am zweitwichtigsten ist die Frage, wie viel Zeit und Geld du in dein Coaching-Produkt investieren möchtest. Du musst die Zeit haben, deinen Kurs zu strukturieren, Skripte zu schreiben und Bonus-Materialien zu erstellen. Die Zeit dafür fehlt dir u.U. später für Kundenarbeit, also plane auch die finanziellen Folgen der Produkterstellung ein. Vielleicht musst du auch jemanden beauftragen, um Videos und Fotos aufzunehmen, zu bearbeiten und zu veröffentlichen. All das kann Geld kosten, das du in deiner finanziellen Planung berücksichtigen musst.

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Überlege dir zuletzt auch, welchen Preis deine Kunden bezahlen wollen. Wenn du einen Kundenstamm hast, überlege dir einen Betrag, der ihnen absolut nicht weh tun würde. Wenn du ein Coaching Produkt verkaufst, musst der Preis stimmen. Ein zu niedriger Preis lässt das Produkt wertlos aussehen, aber ein zu hoher Preis führt dazu, dass Leute eher deine Dienstleistungen kaufen.

 

Schritt 5: Verkaufe an eine kaufbereite Zielgruppe

Wenn du dein Produkt mit einer klar definierten Zielgruppe getestet hast, weißt du ungefähr, wer dein Produkt kaufen würde. Wenn du schon eine Email Liste hast, kannst du auch hiermit anfangen.

Wenn Kunden noch nie von dir gecoacht wurden, ist eins deiner Produkte vielleicht ein guter Einstieg. Wenn deine Kunden schon Gruppencoaching gehabt haben, kannst du ihnen dein VIP 1:1 Coaching verkaufen. Was auch immer der Fall ist, du kannst mit einem Coaching Produkt nichts zu verlieren. Solange deine Zielgruppe Interesse am Produkt hat, kannst du nur gewinnen.

Sobald du ein paar glückliche Kunden hast, solltest du ihr Feedback auf deiner Website teilen. Ihre inspirierenden Worte werden Neukunden zeigen, dass deine Produkte und Dienstleistungen jeden Cent wert sind. Mit einem Social Proof Tool wie Trust kannst du Testimonials und Kundenstimmen automatisieren.

Außerdem kannst du mit verschiedenen Social Proof Arten experimentieren (z.B. Video Testimonials, Sternebewertungen, Benachrichtigungen bei neuen Anmeldungen und mehr). So findest du heraus, was für dich und deine Produkte am besten funktioniert.

 

Zusammenfassung

Aus deiner Dienstleistung ein Produkt zu machen, erfordert große Investments von Zeit und Geld. Aber wenn du es richtig machst, bringt es dir viele Vorteile. Du gewinnst nicht nur passives Einkommen, sondern kannst auch deine Angebote für Bestandskunden ausweiten.

Wenn du ein etablierter Coach mit einem etablierten Angebot bist, kannst du mit einem Produkt deinen Vertrieb und dein Marketing automatisieren, um mehr Umsatz zu generieren. In anderen Worten: Wenn du noch nicht losgelegt hast, tu’s jetzt! Viel Erfolg!

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